Häufig gestellte Fragen zum Wechselkennzeichen

Häufig gestellte Fragen zum Wechselkennzeichen

Wann lohnt sich ein Wechselkennzeichen?

Ein Wechselkennzeichen lohnt sich besonders, wenn Sie mehrere Fahrzeuge besitzen, aber niemals gleichzeitig nutzen. Der größte Vorteil ist in so einem Fall die Kostenersparnis: Sie zahlen nur einmal für Versicherung und Zulassung, obwohl mehrere Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Wie viel kostet ein Wechselkennzeichen?

Für die Zulassung als Privatperson fallen je nach Fahrzeugtyp unterschiedliche Gebühren an: Bei Pkw und Lkw beträgt die Zulassungsgebühr jeweils 200,90 Euro, bei Motorrädern 190,90 Euro, bei Mofas oder Mopeds 186,40 Euro und bei Zugmaschinen oder Anhängern 189,40 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Kennzeichen selbst, die ebenfalls variieren: Für Pkw und Lkw zahlen Sie 23 Euro, für Motorräder 13 Euro, für Mofas oder Mopeds 8,50 Euro und für Zugmaschinen oder Anhänger 11,50 Euro. Der Zulassungsschein im praktischen Scheckkartenformat schlägt zusätzlich mit 25,60 Euro zu Buche (Quelle: grawe.at; Stand 2025).

Wie viel spart man bei einem Wechselkennzeichen?

Die Ersparnis hängt davon ab, welche Fahrzeuge Sie nutzen. Im Wesentlichen sparen Sie bei der Versicherung, da Sie statt mehrerer einzelner Policen nur eine benötigen. Die motorbezogene Versicherungssteuer fällt nur einmal an. Die höheren Anmeldekosten amortisieren sich schon nach kurzer Zeit durch die eingesparten Versicherungsbeiträge. Konkrete Zahlen variieren je nach Fahrzeugtyp und Versicherungsanbieter – ein individueller Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall.